MIAMI ART

January 1, 2014
MIAMI ART N’ SOUL

Im kühlen schattigen Wynwood Art District in Miami befinden sich über 70 Gallerien und einer der größten Open-Air Kunstinstallationen der Welt. Hier liegen die Ursprünge des Contemporary Artists Daniel Arsham, ein Mann, bei dem die Grenzen zwischen Architektur, Kunst und Performance miteinander verschmelzen.

MIAMI ART N’ SOUL

UO: Wie würdest du deinen Kunst-Stil beschreiben?

Daniel: Für die meisten meiner Werke der letzten Jahre habe ich Gegenstände aus vergangenen Zeiten genommen und mit Materialien wie Vulkanasche und Kristall neu gestaltet. Mein Konzept ist, diesen Objekte eine Existenz in der Zukunft zu ermöglichen. Ich denke dabei an eine Gruppe Archäologen, die meine Kunst in 10.000 Jahren ausgraben.

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UO: Du warst relativ jung als, du angefangen hast, Kunst zu machen. Bist du dabei auf Probleme gestoßen?

D: Nur bezüglich der Ausführung. Meine Kunst beinhaltet viel Ausprobieren und Fehler, weil ich viel mit untypischen Marterialien experimentiere.

Auf eine gewisse Weise sind alle meine Werke über das Scheitern… die Idee, dass nichts perfekt ist oder auf ewig währt. Das habe ich versucht, in meiner Kunst festzuhalten, mit Rissen und Brüchen im Material.

MIAMI ART N’ SOUL

UO: Wenn du 10 Jahre in der Zeit zurückreisen könntest, um dir selbst einen Ratschlag zu geben, was würdest du sagen?

D: Ich würde mich daran erinnern, wie wichtig das Malen für mich und meine Entwicklung ist. Es ist der zeitaufwändigste Teil meiner Arbeit und sehr einsam, aber das ist der Kern meiner Arbeit.

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UO: Was machst du, um der Arbeit zu entkommen?

D: Ich bin jeden Tag im Studio. Meine Kunst ist fester Bestandteil meines Lebens. Ich kann mir nicht vorstellen, nicht zu arbeiten.

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www.danielarsham.com