UO ZINE: SHEET: JOHANNA TORELL

June 18, 2014
SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Wenn du heute schon unsere Homepage gesehen hast, sind dir bestimmt die Bilder von Fotografin und Womenswear Department Manager von unserem UO Kopenhagen Store Johanna Torell aufgefallen – bald kommen noch mehr in unserer vierten Ausgabe von SHEET: The UO Zine.

Die in Schweden geboren und aufgewachsene Johanna portraitiert ihre Liebe zur Natur in ihren Bildern und lässt Emotionen und Eindrücke miteinfließen, die sie auf ihren Reisen durch die ganze Welt sammelt.

Wir haben uns unsere Lieblingsfotos ausgesucht (gar nicht mal so easy) und Johanna gebeten, uns ein bisschen mehr zu den Bildern zu erzählen.

Ich dokumentiere die Betten, in denen ich schlafe, die Städte, die ich besuche, und die Menschen, die ich unterwegs treffe. Ich möchte, dass Mensch und Ort austauschbar werden, und dass die Personen, die meine Bilder sehen, darauf aufmerksam werden, dass die Linien der Körper sich auch in den Landschaften widerspiegeln.

SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Das Foto zeigt micht, wie ich auf meinem neuen Bett auf und ab hüpfe – ich wollte den Moment einfangen, weil es so ein ungewohntes Gefühl war. Auf meinen Reisen habe ich ständig nach neuen Schlafmöglichkeiten gesucht. Jetzt, wo ich endlich ein eigenes Bett habe, musste ich mich erst daran gewöhnen.

SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Dieses Foto zeigt meine Freundin Mimi in einem Waldstück in Schweden. Sie war die erste Person, die ich fotografiert habe. Es war so leicht mit ihr zur arbeiten. Jedes Bild hat perfekt gepasst – sie konnte genau die Emotionen übermitteln, die ich mit der Kamera einfangen wollte.

Ab diesem Punkt wusste ich, wie wichtig das Fotografieren für mich ist.


SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Ich interessiere mich sehr für Megalith-Monumente. Sie erzählen eine Geschichte, die der Stimmung, die ich versuche zu vermitteln, sehr ähnlich ist. Ich versuche immer, den Menschen und die Umgebung in meinen Fotos verschmelzen zu lassen. Ich möchte nicht, dass sich der Betrachter nur auf sie konzentriert, er sollte das Bild als Ganzes wahrnehmen.

Sie heißt Sofia und die Fotos sind in Ales Stenar entstanden, dem südlichsten Teil Schwedens.


SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Hier sieht man ein Selbstportrait, das in meinem Apartment geschossen habe. Das Bild entstand 2 Monate nachdem ich von Kanada wieder nach Hause gezogen bin. Ich konnte mich nicht richtig mit dem Gedanken abfinden, so lange an einem Ort zu sein.

SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Ich habe irgendwann angefangen, Betten, in denen ich etwas mehr Zeit verbracht habe, zu fotografieren. Bettlaken haben mich schon immer an Wolkenlandschaften erinnert. Dieses Foto ist 2011 in New York entstanden.

JOHANNA TORELL

Die Location für diesen Shoot kann ich leider nicht verraten, top secret – das Bild existiert damit ich immer weiß, dass es Orte gibt, an denen man sich Zuhause fühlt.

SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Ich liebe es, Manuela zu fotografieren. Man kann sie auf vielen von meinen Bildern sehen. Sie hat diese fantastische Art an sich, ich kann ihr 100% vertrauen…wobei sie in diesem Bild mir vertrauen musste. Wir lagen auf dem Fußboden in meinem Apartment und ich habe ganz langsam Farbe über sie gegossen. Normalerweise überlasse ich es dem Betrachter immer selbst, das Bild zu interpretieren, aber mich erinnert das Bild immer an das Meer.

SHEET: THE UO ZINE - JOHANNA TORELL

Ich musste ein Selbstportrait machen, war aber noch nicht wirklich bereit, mich vor der Kamera zu zeigen. Ich hatte erst kürzlich eine Person verloren, die mir sehr nahe stand. Also habe ich Manuela benutzt. In dieser Zeit habe ich Orgelmusik gehört. Das hat meine Gedankengänge etwas geordnet. Aus diesem Grund habe ich mich für das Kirchenfenster im Hintergrund entschieden.