IT’S NICE THAT – MY STYLE

September 8, 2014
MY STYLE: IT’S NICE THAT

Die Verlagsgruppe „It’s Nice That“ sind selbsternannte Verfechter der Kreativität in der Kunst- und Design-Welt. Schon die Webseite von It’s Nice That, die sich als beliebte Online-Destination für Kunst und Design liebende Surfer gemausert hat, lässt erahnen, dass die Londoner Truppe es mit ihrer Mission ernst meinen. Doch auch außerhalb der digitalen Welt fördern It’s Nice That die Kreativität in der Kunst und Design Szene – die Verlagsgruppe bringt ein Magazin raus (Printed Pages) und nennt auch eine Kreativ-Agentur (INT Works) ihr Eigen.

Für die nächste Folge unserer My Style Reihe dachten wir, dass es eine gute Idee wäre, die Jungs und Mädels von It’s Nice That in ihrer Zentrale in East London zu treffen. Wir sprachen mit Liv und Jamie von It’s Nice That, die uns zeigten, wie sie sich mit Teilen aus unserer neuen Kollektion in den kommenden Monaten warm halten werden.

LIV SIDDALL – ONLINE EDITOR
MY STYLE: IT’S NICE THAT

Mein Name ist Liv und ich arbeite als Online Editor für It’s Nice That – ich entscheide, was auf die Webseite kommt und wenn es drauf kommt. Ich schreibe auch für unser Printed Pages Magazin. Daneben helfe ich dabei, unsere It’s Nice That Events zu kuratieren. Jeden Tag durchsuche ich das Internet nach guten Geschichten und witzigen Artikeln und interviewe interessante Leute über die wunderbare Kunst, die sie kreieren. Der beste Job überhaupt.

MY STYLE: IT’S NICE THAT

Ich glaube mein Stil spiegelt meinen Musikgeschmack wider. Ich habe früher sehr viel von den Ramones gehört, das hatte einen starken Einfluss auf meinen Stil. Jetzt stehe ich jedoch mehr auf 70ies Folk. Meine Haare sind schon fast so lang wie die von Joni Mitchell und ich laufe auch in dicken Pullis und Hemden mit hochgesteckten Kragen rum. Ich habe gerade silberne Plateauschuhe von eBay ergattert – vielleicht gehe ich langsam von Folk zu Disco über. Wahrscheinlich aber nicht, denn ich hasse Disco.

MY STYLE: IT’S NICE THAT
Liv ist bereit für die kalte Jahreszeit und trägt einen Rollkragen-Pullover von Cooperative.

Ich habe meine alte Levi’s Jeansjacke gehasst – jeder hat eine und sie sind ein Klassiker – aber auch ziemlich langweilig. Trotzdem habe ich sie kürzlich wiederentdeckt und finde sie jetzt unglaublich gut. Ich liebe Klamotten mit Taschen und diese Jacke hat gleich sechs. Sie hat auch einen ziemlich kleinen Kragen und einen gelblichen Stich, der daher kommt, dass ich die Jacke oft auf den Boden liegen lassen habe und oft auf ihr rumgetrampelt bin (mein Schlafzimmer ist klein). Mein Lieblingsteil ist ein „Yes“ Anstecker aus den 70ies.

Was du noch über mich wissen solltest:
Ich habe mich vor Missy Elliot entblößt! Es war auf dem Exit Festival und es fühlte sich in dem Moment einfach richtig an. Im Nachhinein war es das vielleicht nicht, aber ich bereue es nicht.

JAMIE McINTYRE – ART DIRECTOR
MY STYLE: IT’S NICE THAT

Ich bin Art Director von INT Works, der Tochtergesellschaft von It’s Nice That. Ich habe hier vor vier Jahren als Praktikant angefangen. Damals waren wir nur fünf Leute. Wir saßen oft zusammen am Tisch und haben The XX am laufenden Band gehört. Wir sind jetzt 18 Leute und sind gerade in ein sexy Studio in Haggerston, direkt am Kanal, eingezogen.

Mit talentieren und kreativen Menschen aus der ganzen Welt zu arbeiten, ist der aufregendste Aspekt an dem Job für mich. Einen Kurzfilm mit Andrew Telling für COS zu drehen oder eine Illustration von Jordy Niewendijk und Leslei David für Converse zu beauftragen – es gibt nie einen langweiligen Tag in unserem Studio in Haggerston.

MY STYLE: IT’S NICE THAT

Ich bin ein Verfechter der flexiblen Arbeitskleidung – bei mir zählt Komfort und Funktionalität. Ich ziehe mich nicht an, um aufzufallen. Meistens bestehen meine Outfits aus sportlichen, schlichten und hochwertigen Teilen. Ich glaube daran, dass man weniger einkaufen und mehr auf Qualität achten sollte. Ich spare lieber für ein hochwertiges Teil, das perfekt sitzt und gut verarbeitet ist.

MY STYLE: IT’S NICE THAT
Jamie braucht keinen Regenschirm – er trägt eine Jacke von Rains in Marineblau.

Ich bin ein großer Fan von „Bunnets” (schottisch für Mütze). Hier trage ich einen Bunnet von Ebbets Field. Bei mir kommt es immer auf Schlichtheit an. Ebbets machten Baseball Caps bevor es Baseball Caps überhaupt gab. Ich bewundere ihre schnörkellosen Designs, die ohne viel Firlefanz daherkommen. Seit ihrer Gründung war Schlichtheit schon das Firmenethos von Ebbets.

Was du noch über mich wissen solltest:
Als ich 17 Jahre alt war, habe ich Schneewitchen in einer Theateraufführung in der Schule gespielt.

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