MOON MAGAZINE

April 22, 2015


Das MOON Magazin ist eine visuelle Schatzgrube zwischen all den Hochglanz-Magazinen, welches uns nicht nur mit himmlischen Mode Fotoshootings beglückt, sondern auch mit ausgefallenen redaktionellen Beiträgen überzeugt, wie z. B. eine Story über das britische Musikduo Leftfield. Die zweite Ausgabe ist ab sofort bei UO erhältlich.
Anlässlich der Herausgabe machten wir uns auf den Weg zur offiziellen Veröffentlichung des Magazins und trafen dort auf die Herausgeberin Verity Pemberton.

UO: Wie wurde das MOON Magazin gegründet?

Verity: Die erste Ausgabe kam zustande, als ich realisierte, dass viele meiner Foto-Shoots, die ich aus Spass aufgenommen habe, nie wirklich einer zu Gesicht bekommen würde. Daher wollte ich eine Plattform für meine kreativen Ideen gründen. Und da ich schon immer eine Vorliebe für gedruckte Publikationen hatte, lag nicht näher als alle meine Arbeiten zu sammeln und ein Magazin zu entwickeln. Ich habe es MOON genannt, um dem Magazin einen mystisch-magischen Touch zu geben .





UO: Wann hast du dich zum ersten Mal für Modemagazine interessiert?

Verity: Als ich 12 Jahre alt war, habe ich die VOGUE buchstäblich aufgefressen. Ich habe Bilder herausgeschnitten und in mein Sammelalbum geklebt. Als ich 14 wurde war ich ganz oft auf Fashion Weeks, denn mein Bruder hat für manche Shows den Soundtrack gemacht. Danach habe ich angefangen, kleine Fotoshootings oder Interviews zu organisieren. Während des Studiums habe ich dann bei zwei Stylisten assistiert. All diese Begegnungen mit wahnsinnig interessanten Menschen haben mich dazu inspiriert, mein eigenes Ding durchzuziehen.



UO: Was hat dich dazu inspiriert, die erste Ausgabe zu produzieren?

Verity: Als ich 16 Jahre alt war habe damit angefangen, ein Fanmagazin mit dem Namen „Don´t Know Yet“ zu erstellen. Das war dann der Zeitpunkt mit den Fotoshootings und Interviews mit meinen Freunden. Während dieser Zeit habe ich ein paar echt coole Leute interviewt, wie z. B. Tom Vek und den Designer Erdem. Ich hatte schon immer viele Ideen im Kopf rumfliegen und ein Fanmagazin zu produzieren, war dann die nächstliegende Lösung. Glücklicherweise wurde es von dem Designer Eley Kisimoto entdeckt und bei seiner Fashion Show an alle Gäste der Front Row verteilt. Das Moon Magazin ist aktuell nicht anderes als die erwachsene Version von „Don´t Know Yet“.



UO: Woher holst du dir deine Inspirationen her?

Verity: Von Freunden und Menschen, die ich im Alltag treffe. Ich mache gerne Interviews mit Leuten, die von der großen Öffentlichkeit bisher noch nicht entdeckt wurden, aber 10mal interessanter sind als irgendein Promi. Ein absolutes Highlight der zweiten Ausgabe waren z.B. die Interviews mit den Antikhändlern – jeder für sich hat eine wahnsinnig interessante Geschichte und ich konnte ihnen ewig zuhören. Parallel halte ich immer Ausschau nach interessanten Locations für zukünftige Fotoshootings. Mein Handy ist voll mit verschiedenen Fotos von Gebäuden und ausgefallenen Plätzen.



UO: Wie suchst du nach Talenten, mit denen du zusammenarbeiten möchtest?

Verity: Castings sind sehr wichtig für das MOON Magazin. Ich arbeite gerne mit Mädels zusammen, die ein bisschen anders sind und eine positive Einstellung haben. Für Interviews mache ich mir gewöhnlich eine lange Liste mit Charakteren, bei denen ich denke, dass sie passend für die Ausgabe wären.

UO: Beschreibe das Moon Magazin in drei Wörtern?

Verity: Kreativ, charaktervoll und inspirierend.