BEI REBECCA ZU HAUSE

May 18, 2015

Sicher habt ihr euch schon immer gefragt, wer hinter der kreativen und tollen Urban Outfitters Wohnaccessoires-Kollektion steckt. Rebecca Hadley heißt die Gute und ist die Einkäuferin der UO-Home-Abteilung. Ihr mangelt es nicht an neuen Home-Design-Ideen. Ihr Zuhause steckt voller Inspirationen und innovativer Inneneinrichtung. Aus diesem Grund standen wir bewaffnet mit Kamera und einer ordentlichen Portion Neugier vor ihrer Haustür. Dort wurden wir von einer strahlenden Welt begrüßt, samt sonnigen Garten, gemütlichen Schlafzimmer und vielen bunten Ecken, die an den Künstler Mondrain erinnern.

UO: Danke, dass wir hier sein dürfen, Rebecca! Wie hast du denn diese Wohnung gefunden?

Rebecca: Die Wohnung habe ich vor einem Jahr an einem regnerischen Tag gefunden. Sie war ziemlich dunkel und schäbig und hatte viele kleine Zimmer. Es hat sich ein bisschen ungeliebt und klaustrophobisch angefühlt. Aber ich hatte eine klare Vorstellung und ein genaues Konzept im Kopf, wie es aussehen sollte. Der Design-Prozess lief so ähnlich ab wie beim Arbeitsprozess, wenn wir bei UO neue Produkte für unser Sortiment einkaufen. Bei der Gestaltung meiner Wohnung habe ich mich besonders von der Kunst von Piet Mondrian inspirieren lassen.

Ich wollte unbedingt die Wohnung wieder zum Leben erwecken und die Wohnfläche offen und einladend gestalten. Ich habe alle Wände im Flur heruntergerissen und im Hinterhaus Fenster reingesetzt. Das Fenster sollte als Bilderahmen von meinem Garten dienen. Sobald die Wände heruntergerissen wurden, kam mehr Licht in die Wohnung und es war automatisch mehr Leben drin.

Shoppen: Campingstuhl-Bezug aus schwarzem Leder.

UO: Wann hast du zum ersten Mal deine Vorliebe für Interior-Design und Wohnaccessoires entdeckt?

Rebecca: Das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, war voll mit Antiquitäten und Mustern. Überall gab es gemusterte Tapete von William Morris und meine Mutter hat Keramik von Clarice Cliff (sehr bunt) gesammelt. Dieses Haus hat mich geprägt und dazu gebracht, Interior-Design zu lieben.

Shoppen: Beistelltisch aus Kupfer and Kerze im Boho-Glas mit Duft „After Light“.

UO: Es ist klar zu sehen, dass du quasi ein Interior-Junkie bist. Was muss ein Raum für dich haben, damit du dich wohlfühlst?

Rebecca: Ich lege sehr viel wert auf das Gefühl, das du bekommst, wenn du einen Raum betrittst. Mein Schlafzimmer ist dunkel und gemütlich. Sobald du das Zimmer betrittst, möchtest du dich am liebsten gleich reinkuscheln. Mein Wohnzimmer ist sehr hell und offen. Die Farben machen gute Laune und motivieren dich, aktiv zu sein.

UO: Wo suchst du nach Inspiration?

Rebecca: Überall! Ich liebe es zu reisen und neue Orte zu entdecken, in neue Kulturen einzutauchen und neue Menschen kennenzulernen. Aber leider kannst du das nicht jeden Tag machen. Ich habe ein Instagram Account @makemyhousehome, wo ihr meine Bilder-Sammlung von Zimmern oder Objekten finden könnt. Diese Bilder inspirieren mich persönlich und meine Arbeit. Das bringt mir viel.

Shoppen: Lenco – Plattenspieler „Professional“ in Schwarz mit UK-Stecker and Alt J: This Is All Yours Schallplatte.

UO: Hast du einen Lieblingsraum bei dir Zuhause?

Rebecca: Rebecca: Es ist nicht wirklich ein Zimmer aber ich liebe meinen Garten. Ich liebe es, draußen zu sein und der bemalte Zaun bringt mir viel Freude und Spaß. Ich habe davor nie einen Garten designt. Ich mag es sehr, wie der Garten vom Haus bis zum hinteren Sonnendeck verläuft. Es ist eine tolle Verlängerung von dem Wohnzimmer. Beim Anblick dieses Gartens kann man gar nicht anders, als glücklich zu sein.



UO: Was sollte in keinem Haushalt fehlen?

Rebecca: Kunst und Lampen!



Vervollständige den Gedanken

Wenn ich eine Farbe wäre…wäre ich die Farbe Rot.

Wenn ich keine Homeware-Einkäuferin wäre, wäre ich …. eine Interior-Designerin oder eine Architektin.

Mein perfektes Frühstück besteht aus…Avokado und pochiertem Ei auf Toast.

Meine Lieblings Interior Design-Ära sind Mid Century.

Der Gegenstand mit der besten Geschichte in meinem Haus istein Gemälde von meiner Nichte, das über der Treppe hängt. Ich war fest davon überzeugt, sie in die Kunst mit einzubringen. Sie war damals nicht mal ein Jahr alt, also noch etwas zu früh. Aber bei mir war es damals nicht anders. Eines Tages haben wir alle Farben und eine lange Papierrolle ausgelegt und haben sie ein bisschen rumkritzeln lassen. Dabei hat sie sich selber bemalt und hat angefangen zu weinen. Sie hat nicht wirklich verstanden, was da gerade passiert. Typisch Künstler!

Ich höre zurzeit… Alt- J: This Is All Yours.

Mein perfekter Sonntag ist… Rumliegen mit einer Tasse Tee und ein paar Interior-Design-Magazinen. Ich gehe gerne joggen und schlender durch Märkte oder Galerien. Abends treffe ich mich am liebsten mit Freunden und wir kochen gemeinsam.

Am meisten inspiriert mich…es mag sich vielleicht etwas kitschig anhören, aber ich würde sagen meine Mutter und mein Vater. Sie sind ständig unterwegs, erleben neue Abenteuer und machen neue Projekte. Sie machen alles möglich.