HINTER DEN KULISSEN MIT MEI-LI ROSE

January 8, 2016

Wir haben die Schmuckdesignerin Mei-Li Rose in London besucht und einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Ihre einzigartige Kollektion besteht aus handgemachten Schmuckteilen in delikaten Formen und Texturen. Sie stellt ihren Schmuck im traditionellen Wachsausschmelzgießverfahren her. Während wir sie bei der Arbeit beobachtet haben, haben wir mehr über ihr Leben herausgefunden. Sie hat ihren Abschluss in Schmuck und Silberschmied an der Schmuckschule in Birmingham gemacht. Nach dem Abschluss arbeitete sie als Designerin bei einem High-Street Einzelhandel. Im Jahr 2013 hat sie dann ihr Unternehmen Mei-Li Rose gegründet. Wir unterhielten uns mit ihr über ihre Träume und Ziele für das neue Jahr.



UO: Erzähl uns doch bitte ein bisschen über dich

Während ich als Designerin gearbeitet habe, entstand das Brand Mei-Li Rose. Der Gedanke die Ideen anderer zu verwirklichen hat mich nicht erfüllt, deswegen habe ich in meiner Freizeit meinen eigenen Schmuck kreiert und designt. Meine eigene Kollektion zu erstellen hat sich ganz natürlich angefühlt. Für mich war ganz klar, dass mein nächster Schritt ist, mein Label zu launchen. Es hat fast ein Jahr gedauert bis alles seinen Lauf nahm.

UO: Wie kam es dazu, dass du Schmuckdesignerin geworden bist

Eigentlich habe ich angefangen BWL an der Uni von Birmingham zu studieren, aber nach einem Jahr wurde mir klar, dass das nichts für mich war. Ich habe gemerkt, dass mir das Kreative sehr fehlt, darum bin ich zu einem Kunstkurs gewechselt. Durch diesen Kurs bin ich zum ersten mal mit Schmuckdesign in Berührung gekommen und ich habe es geliebt. Ich entschied mich dazu, Schmuck & Silberschmiederei an der Schmuckschule in Birmingham zu studieren.



UO: Was wäre dein Traum Projekt?

Es wäre ein Traum eine Kollaborations Kollektion mit einer meiner Leiblings-Designer wie z.B. Alexa Chung zu erstellen.

UO: Beschreibe deinen Stil in 3 Worte

Clean, minimalistisch, modern-klassisch

UO: Was inspiriert dich zurzeit?

Architektur und Industrie Design. Ganz besonders inspiriert mich das Design von Fenstern und Zäunen, da sie mehr zur Funktion designt werden als für die Form an sich. Das wissen viele Menschen nicht. Ich mag es sehr gerne daraus meine Elemente rauszuholen und Schmuckteile zu designen, die klassisch sind und einen modernen Twist haben.



UO: Was liebst du am meisten an der Selbstständigkeit?

Die Freiheit jeden Weg auszuprobieren, den du gehen möchtest. Wenn du für andere Marken Designs erstellst, bist du ziemlich eingeschränkt in deiner Kreativität.

UO: Was war deine größte Herausforderung bis jetzt?

Den Mut und den Glauben an mich selber zu haben selbstständig zu werden. Es war nicht leicht meine Sicherheit in meinem Vollzeitjob auszugeben und zu riskieren.

UO: Auf was freust du dich am meisten im Jahr 2016?

Dass ihr bei Urban Outfitters meine Kollektion verkaufen werdet und die Veröffentlichung meiner neuen Diamanten Kollektion “Carbon” im Februar auf der Fashion Week in London.