IM GESPRÄCH MIT KIRA STACHOWITSCH

November 16, 2016

Wir haben uns mit dem kreativen Kopf und Influencer Kira Stachowitsch zusammengesetzt, um mehr über ihr spannendes Leben als Co-Founder und Chefredakteurin vom INDIE und Material Girl rauszufinden. Zurück zu dir liebe Kira …



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UO: Erzähl uns doch bitte etwas über Dich…

Vor über zehn Jahren habe ich gemeinsam mit einem Freund INDIE Magazine gegründet, das sich vom Hobby rasend schnell zu meinem Job entwickelte. Mittlerweile haben wir Büros in Berlin und Wien, geben zwei Modemagazine heraus, machen Blogs, Magazine und Social Media für internationale Modemarken, haben eine eigene PR- und Event-Agentur. Ich arbeite außerdem als Creative Director für Kampagnen- und Shootproduktionen, lege auf und bin mit meinem Instagram @kiraaurelie aktiv.

UO: Kannst du uns bitte erzählen, wie das Indie und Material Girl Magazin zustande gekommen ist ? War es schon immer dein Traum ein Magazin zu gründen?

Ich war 19, als wir INDIE als Projekt nebenbei gründeten, habe damals Kunstgeschichte studiert – man kann also sagen, dass dieser Job mich gefunden hat, nicht umgekehrt. Ich habe mich immer mehr dafür interessiert etwas zu erschaffen, dass eine Inspirationsquelle ist, statt Kaufempfehlungen zu propagieren. Kunst, Design, Musik, Popkultur – das alles sind die eigentlichen Eckpfeiler unserer Arbeit.

UO: Was liebst du am meisten an deinem Job als Creative Director und Chefredakteurin beim Indie und Material Girl Magazin?

Ich sehe mich als Kuratorin, die die spannendsten Kreativen zusammenbringt. Wenn die Leute stimmen, entsteht aus jeder Idee etwas Unerwartetes, Bemerkenswertes, Neues.



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UO: Was war bisher deine größte Herausforderung in deiner Karriere?

Ich habe meinen Job nicht in einer klassischen Ausbildung gelernt sondern mit alles selbst beigebracht, da tappt man natürlich schon streckenweise im Dunklen, muss sich viel selbst erarbeiten und nach dem Trial-and-Error-Prinzip auch seine Fehler machen. Es ist natürlich schwierig, niemanden zu haben, der einen herausfordert und kritisiert. Man muss sich selbst also umso stärker hinterfragen und härter kritisieren.

UO: Was liebst du an Berlin und wie beeinflusst die Kultur sowie der Lifestyle dein kreatives Arbeiten?

Je nachdem wie man sein Leben hier gestaltet, kann sich Berlin wie eine Metropole oder ein kleines Dorf anfühlen. Die Kreativszene ist so spannend, weil Berlin ständig neue Leute anlockt und damit immer im Wandel ist.

UO: Wer sind deine Vorbilder? Wer und was inspiriert dich persönlich und geschäftlich?

Mich faszinieren Künstler, die viele verschiedene Disziplinen tätig sind und mehrere Outlets für das finden, was in ihnen steckt. Leute wie Nick Cave oder David Lynch, die ein „Lebenswerk” erschaffen und das, was man in unserer menschlichen Existenz auf Erden tun und erfahren kann so auf eine andere Ebene heben.

UO: Welche Lektion war bisher die Wichtigste in deiner Karriere?

Man kann diesen Job nicht alleine stemmen, Großartiges entsteht erst in der Zusammenarbeit mit außergewöhnlichen kreativen Köpfen die deine Vision teilen.



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Zu guter Letzt..

Zurzeit höre ich… Aluna George, Banks, Kelela

Meine Lieblingssaison ist… Frühjahr, Sommer und Herbst, nur Winter kann ich nicht leiden.

In meinem Kleiderschrank darf nicht fehlen… Oversized und Over-oversized.

Meine größte Veröffentlichung… liegt immer vor mir.

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